Schattenkind Buchblog

Punk art featuring a woman with red wings touching a white dragon's face, surrounded by feathers.

Ein Blog voller Geschichten und Welten

Willkommen in meinem persönlichen Bücherversum, wo ich euch in den Alltag eines Autor entführe und immer auf den neusten Stand halte.

Kurz zu mir

Ich bin Alex, oder Luna – je nachdem, ob ich gerade über Romance oder Dark Fantasy/Horror schreibe. Ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Berlin. Schreiben ist mein Leben. Seit kurzem bin ich zudem Hauptberuflich als Autor gemeldet und habe ein Kleinunternehmen für meine Bücher, Kunst und Merch gegründet.

Was erwartet euch hier?

In diesem Blog werde ich euch in meinen Alltag entführen. Das wird vor allem die Autorenseite meines Lebens betreffen. Ihr werdet hier Rezensionen zu Büchern – egal ob Hörbuch, Print oder eBook – finden und auch in Prozesse zu meinen eigenen Projekten mitgenommen. Einblicke, die für Instagram und TikTok viel zu lang wären und deswegen dort keinen Raum bekommen oder nur stark heruntergebrochen thematisiert werden.

Ich schreibe sehr gerne lange und ausführliche Texte und recherchiere auch ewig, um die Themen halbwegs greifbar aufzuarbeiten.

Meine Geschichte

Meine eigene Geschichte ist, in meinen Augen, relativ unspektakulär, aber wenn man andere fragt, höre ich oft: So viel erlebt, dass es einem vorkommt, man würde mit einem 80 Jahre alten Menschen reden und nicht mit jemanden, der gerade erst 35 geworden ist. Ich wurde 1991 in Hannover geboren, war bereits im Kindergartenalter Opfer von Mobbing und wurde von anderen Kindern ausgeschlossen. Etwas, was mich nie daran gehindert hat, anderen die Hand zu reichen. Selbst denen, die mir Schmerzen zufügten. Ich eckte leider von kleinauf ständig an. Benahm mich nicht wie ein Mädchen, hielt mich nie an gängige Rollenverteilungen, habe meine Puppen lieber massakriert und geopfert, als mit ihnen Mutter – Vater – Kind zu spielen. Meine letzte Barbie entschied sich Ken Schlafmittel ins Essen zu mischen, Shelly ins Auto zu bringen, das Barbie-Haus anzuzünden und dann eilig wegzufahren. Wenn ich heute zurückblicke, wundert es mich nicht, dass mich einige sehr gruselig fanden XD

Aber wie kam ich zu meiner Liebe zu Büchern?
Ähm, ja … die ist nicht groß verwunderlich. Die Wohnung meiner Mutter bestand eigentlich nur aus Büchern und Deko. Gothic-Deko natürlich. Ich durfte Abends nicht mehr spielen, aber eine Stunde länger wachbleiben, wenn ich lese. Bücher waren also meine Möglichkeit wach zu bleiben und zur Nachteule zu mutieren XD Hups. Aber sie waren auch mein Weg, um der Realität zu entfliehen und manche Dinge besser zu verstehen. Dolly, von Enid Blyton zum Beispiel, hat mir geholfen meinen Jähzorn zu begreifen und zu erfahren, dass das nichts ist, was man nicht in den Griff bekommen kann. Ich hatte so dermaßen viele Freunde. Dolly, Alice, Jace Herondale, Stevie Rae … und wie sie nicht alle hießen. Ich habe mit ihnen Abenteuer erlebt und habe mit ihnen geweint, gelacht, gehasst. Geliebt tatsächlich nie.
Und während ich anfing mit diesen Freunden fremde Welten zu erkunden, entstanden drei neue Freunde in meinem Kopf. Avril, Devin und Cayden. Die Charaktere aus der Schattentänzerin. Ich schrieb meine ersten Kurzgeschichten und Gedichte, kaum das ich schreiben konnte. Grauenhafte Texte, aber ich habe angefangen. 2009 kam es dann zu einem Kino-Besuch, der alles für mich verändern sollte. Ich wurde in einen Film geschleppt, der mich lehrte, dass ich es nicht mag, wenn Vampire glitzern. Damals tönte ich noch: Das kann ich besser! Und meine beste Freundin lachte mich aus.

Jetzt, 16 Jahre später, erscheint diese Reihe, komplett umgeschrieben, im Dunkelstern Verlag. Ich habe weitergemacht, mich nicht abhalten lassen. Und das führte mich in so viele Welten, dass ich mindestens bis 2050 mit Geschichten und Projekten versorgt bin.


Entdecke mehr von Schattenkind Buchwelten

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Hinterlasse einen Kommentar